Donnerstag, 24. April 2014

Gelungener Auftakt in Dertingen

Dertingen stand am Mittwoch am Anfang einer Reihe von über 20 örtlichen Wahlversammlungen der Bürgerliste für Wertheim. Ortsvorsteher und CDU-Stadtrat Egon Beuschlein informierte dabei im Rahmen eines Rundgangs über die Entwicklung Dertingens. Das Sanierungsgebiet habe wichtige Impulse im Ortskern ausgelöst, und zahlreiche Hofreiten seien wiederbelebt worden. Attraktive Wohnobjekte seien so mitten im Ort geschaffen worden. Auch die künftige CDU-Fraktion werde sich insbesondere für die Fortsetzung der Dorfsanierungen einsetzen und hier vor allem für eine Wiederaufnahme der Förderung durch die Landesregierung, die unter Grün-Rot abrupt eingestellt worden ist, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Udo Schlachter.

In der anschließend gut besuchten Wahlveranstaltung im Gasthaus zum Löwen war vor allem der stockende Ausbau der A3 bei Wertheim Thema. So haben Kommunalpolitiker der CDU die Dertinger Bürgerinitiative aktiv unterstützt und wichtige Kontakte zu Politikern von Bund und Land hergestellt. Der schleppende Ausbau der A3 betreffe ganz Wertheim. Der Ausweichverkehr aufgrund von Stau und der oft schlechte Zustand der Landesstraßen belaste Mensch, Umwelt und Material.

Die Vorbereitungen für den Ausbau der A3 bei Wertheim seien schon längst abgeschlossen. In kurzer Zeit könne eigentlich mit der Ausschreibung der Arbeiten begonnen werden. Ursprünglich sei der Baubeginn schon für 2012 vorgesehen gewesen. Doch die „landesinterne Priorisierung“ der grün-roten Landesregierung habe alles über den Haufen geworfen. Seither sei in Stuttgart nichts geschehen. „Leider ist Grün-Rot eine Regierung für die Ballungsgebiete und nicht für den ländlichen Raum“, wurde festgestellt.

Die Bürgerinnen und Bürger sprachen sich dafür aus, Gewerbegebiete wie am nahen  Almosenberg weiterzuentwickeln und weitere Neuansiedlungen voranzutreiben. Die Kandidaten der Bürgerliste für Wertheim stehen zur Versorgung mit Strom, Wasser und Gas aus den eigenen Stadtwerken. Die Grundelemente der Daseinsfürsorge müssen in kommunaler Hand bleiben! Durch das neue Wasserwerk in Dertingen sei die Qualität des eigenen kommunalen Wassers noch besser geworden.

Die Bürger zeigten sich dabei mit den CDU-Kandidaten einig, dass die Wasserschutzgebiete in Dertingen weiterhin aufrecht erhalten werden müssten. Hier könne nicht eine 30-jährige funktionierende Extensivierung der landwirtschaftlichen Flächen mit einem Mal abgestellt werden. Dazu habe man sich viel zu sehr in die funktionierende Nitrat-Minimierung im Trinkwasser des Aalbachs eingearbeitet.

Mit persönlichen Gesprächen zwischen Bürgern und Kandidaten endete die erste Wahlveranstaltung der CDU-Bürgerliste.

Gut besucht: Rund 40 Dertinger interessierten sich bei der
Wahlversammlung im Gasthaus zum Löwen für das Angebot
der Bürgerliste für Wertheim.

Mittwoch, 23. April 2014

CDU startet in die heiße Wahlkampfphase

Unmittelbar nach dem Osterfest geht der CDU-Stadtverband Wertheim mit der Bürgerliste für Wertheim in die heiße Phase des Wahlkampfes für die Kommunalwahlen am 25. Mai. Zum Auftakt stellte Stadtverbandsvorsitzender Udo Schlachter in einem Pressegespräch Plakataktion, Werbemittel, Internetauftritt und die Terminliste der Wahlveranstaltungen in allen Ortschaften und Stadtteilen vor.

Die Kampagne 2014 hebe sich ganz bewusst von denen früherer Jahre ab, stellte Schlachter fest. Die CDU habe dazugelernt: „Die Bürger wollen keine Massenplakatierung.“ Das habe man dem Echo auf frühere Kampagnen entnehmen können. „Niemand will mehr überall Köpfe von den Laternenpfählen grinsen sehen“, so Schlachter. Auch der Umwelt-Aspekt spiele eine Rolle, da man in der heutigen Zeit sensibler mit solchen Themen arbeite. Als größte Volkspartei müsse man – anders als kleine Parteien – aber auch in der Fläche präsent sein.
 
Die Werbekampagne mit wenigen großen Bannern, einer überschaubaren Zahl von Plakaten auf den dafür vorgesehenen Tafeln, Werbematerial für alle Haushalte und dem Internetblog setze auf einen hohen Wiedererkennungswert durch Farben und Design-Elemente, führte Schlachter aus. Man stelle die Kandidaten, also Köpfe, in den Mittelpunkt. Die Namensgebung „Bürgerliste“ ist laut Schlachter auch Programm: „Wir bieten Politik aus der Mitte heraus und ohne parteipolitische Gängelung für Wertheim und für alle Bürgerinnen und Bürger an.“

Die Runde der Wahlversammlungen in allen Ortschaften, in den Stadtteilen und in der Kernstadt beginnt am heutigen Mittwoch in Dertingen und endet am Samstag, 24. Mai, mit einem Infostand auf dem Marktplatz. Den Versammlungen, die jeweils um 19.30 Uhr beginnen, geht immer ein Ortsrundgang mit Ortschaftsrat oder Stadtteilbeirat sowie interessierten Bürgern voraus, für den jeweils um 18.30 Uhr Treffpunkt vor dem Versammlungslokal ist.

„Wir suchen überall das Gespräch, nehmen Bürgerfragen ernst und wollen nicht nur Pressetexte abgeben, die an der Realität vorbeigehen“, betonte Schlachter: „Die Bürgerliste stellt ein breites Spektrum von Menschen dar, die für die Belange der Stadt und nicht nach ideologischen Gesichtspunkten arbeiten wollen. Und so ist auch unsere Kampagne angelegt: ehrliche Gesichter und freundliche Farben!“

Im Anschluss an die Pressekonferenz begleiteten Kandidaten und interessierte CDU-Mitglieder die CDU-Abgeordnete im Europaparlament Ingeborg Gräßle und die CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken  bei einem Rundgang durch die Firma Straub Cosmetics in Bestenheid. Frau Gräßle kandidiert bei der Wahl am 25. Mai wieder für das Europaparlament.

Ingeborg Gräßle (Mitte) mit MdB Nina Warken (2.v.l.) und CDU-
Stadtverbandsvorsitzendem Udo Schlachter (Mitte) bei der
Werksbesichtigung bei Straub Cosmetics in Bestenheid

Wirtschaft und Arbeit

Die Attraktivität der Innenstadt als Einkaufs- und Dienstleistungsstandort ist eines der Hauptprobleme der Kommunalpolitik und damit auch für den nächsten Gemeinderat. Die Kandidaten der Bürgerliste für Wertheim sehen dies als zentrale Aufgabe, bei der keine Chance verpasst werden darf. 
Die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete in Ortschaften und Stadtteilen steht ebenso auf dem Programm für die nächsten fünf Jahre. Dazu zählt die Förderung wohnortnaher, hochwertiger Arbeitsplätze. Der Bestandspflege unserer mittelständischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe muss genauso Augenmerk geschenkt werden wie dem Ergreifen von Chancen für Neuansiedlungen. Das schließt auch die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes am Almosenberg auf dem erreichten hohen Niveau ein.

Industrie und Handwerk bieten die Grundlage für Wohlstand
und für eine sichere Zukunft.

Dienstag, 22. April 2014

Grundversorgung in eigener Hand

Die Kandidaten der Bürgerliste für Wertheim stehen zur Versorgung mit Strom, Wasser und Gas aus den eigenen Stadtwerken. Die Grundelemente der Daseinsfürsorge müssen in kommunaler Hand bleiben! Innovative Projekte zur Erzeugung von erneuerbarer Energie finden unsere Unterstützung. Wir haben unsere Hausaufgaben zur Energiewende durch die Ausweisung großer Flächen für Windkraft und Photovoltaik frühzeitig erledigt. Gleichzeitig unterstützen wir die Bemühungen anderer Kommunen.

Der Erhalt des vorhandenen Feld- und Waldwegenetzes ist eine wichtige Daueraufgabe, der sich jeder Gemeinderat stellen muss.

Montag, 21. April 2014

Standbein Tourismus

Main: wichtiger Verkehrsweg für Touristen
Wichtige Zukunftsaufgabe ist die weitere Stärkung des Kulturtourismus als eines wachsenden Wirtschaftsfaktors. Die Teilhabe unserer Einrichtungen wie etwa Grafschaftsmuseum, Glasmuseum und Schlösschen im Hofgarten am Flusskreuzfahrttourismus muss weiter gestärkt werden. Auch die weitere Förderung des Fahrradtourismus gehört zu diesem Aufgabenbereich.  

Wir machen uns stark für Schutz und Förderung der kulturellen Vielfalt und die Brauchtumspflege in den Ortsteilen.
 
Aufgabe für die kommende Wahlperiode wird auch die Weiterentwicklung der Michaelismesse und des Altstadtfestes sein.
Jede Verbesserung des Hotelangebots findet unsere Unterstützung.

Ziele wie das Museum Schlösschen im Hofgarten sind Eckpfeiler
für den Kulturtourismus.

Sonntag, 20. April 2014

Infrastruktur stärken

Wir stehen für ein dezentrales Feuerwehrmodell. Die Ortswehren sind für den Schutz der Bevölkerung und das kulturelle Leben vor Ort unersetzbar. Der Einsatzfähigkeit der gesamten Wertheimer Feuerwehr gilt unser besonderes Augenmerk. 

Unser Einsatz für den sechsspurigen Ausbau der Bundesautobahn 3 auf Gemarkung Wertheim bleibt ungebrochen. Eine bessere Verbindung zwischen dem Bahngelände und der Altstadt soll in der nächsten Wahlperiode vorangebracht werden. Bei der Modernisierung unseres Verkehrskonzeptes setzen wir verstärkt auf Kreisverkehre, zum Beispiel an der Einmündung Uihleinstraße/Bahnhofstraße. Zur angestrebten Verbesserung der Landesstraße 2310, der Maintalstraße, gehört die Forderung nach einem Ausbau des linksmainischen Radweges beim Tremhof.
 
Die Schaffung eines Schadensfonds in einer Hochwasserstiftung bleibt weiterhin Ziel der Wertheimer Kommunalpolitik.
Die Bürgerliste setzt sich für einen raschen Ausbau des superschnellen VDSL-Netzes für Wohn- und Gewerbegebiete als eines bedeutenden Standortfaktors im gesamten Stadtgebiet ein.

Nur an ganz ruhigen Tagen, wie hier am Nachmittag des Ostersamstags,
genügt das vierspurige Nadelöhr der A 3 bei Wertheim noch den
Anforderungen des Fernverkehrs. Oft aber sind Staus hier "normal".

Samstag, 19. April 2014

Vorfahrt für Bildung

Die Kandidaten der Bürgerliste für Wertheim setzen sich für eine weitere Stärkung des Bildungsstandortes Wertheim ein. Gemeinderat und Verwaltung müssen für die Ansiedlung einer Außenstelle der Berufsakademie auf dem Reinhardshof kämpfen. Der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und Unternehmen gilt dabei das besondere Augenmerk. 

Das Angebot der Kindergärten und Grundschulen muss so breit wie möglich erhalten bleiben. Die neue Gemeinschaftsschule Alte Steige findet unsere Unterstützung. Die kommunale Jugendarbeit muss sich am Bedarf orientieren und weiter optimiert werden. In der kommenden Wahlperiode muss außerdem eine Lösung für die Sanierung der Turnhalle des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums gefunden werden. 

Die Jugendmusikschule, die Stadtbücherei und die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit finden auch in Zukunft unsere volle Unterstützung.

Bildungsangebot sichern und ausbauen

Freitag, 18. April 2014

Treue Partner der Ortschaften

Eine gesunde Weiterentwicklung unserer Stadt erfordert ein Bekenntnis zu den Ortsverwaltungen und zu eigenen Gemeinschaftsräumen und Friedhöfen der Dörfer. Die Bürgerliste für Wertheim steht zur Ortschaftsverfassung und zum besonderen Gewicht des Votums der Ortsschaftsräte in allen Angelegenheiten, die den jeweiligen Ort selbst betreffen.

Die Ratsmitglieder der Bürgerliste werden sich insbesondere für die Fortsetzung der Dorfsanierungen einsetzen und hier vor allem für eine Wiederaufnahme der Förderung durch die Landesregierung, die unter Grün-Rot abrupt eingestellt worden ist.

Dem Leben und Arbeiten in Stadtteilen und Ortschaften gilt die besondere Aufmerksamkeit der Bürgerliste für Wertheim. Dazu gehört die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete genauso wie die bedarfsgerechte Ausweisung von Neubaugebieten.

Auch dörfliche Gewerbegebiete weiterentwickeln: Hier ein Blick
auf Bettingen mit "Grüben" im Vordergrund

Donnerstag, 17. April 2014

Schuldenabbau ist Programm

Die Politik der Haushaltskonsolidierung der vergangenen Jahre und die vorausschauende und verlässliche Finanzplanung müssen fortgesetzt werden. Neben dem Schuldenabbau steht eine klare Absage an vermeidbare Erhöhungen von Steuern und Gebühren auf unserem Programm. 
Der Erhalt der Ortsverwaltungen und der Dienstleistungsangebote der Stadtverwaltung sehen wir als Eckpfeiler bürgernahen Handelns.

Konsolidierung der Finanzen bleibt Programm.

Mittwoch, 16. April 2014

Vorwärts, Genossen — wir müssen zurück!

Erfolg kann man kopieren. Das scheint die Wertheimer SPD gedacht zu haben, als sie ihren Wahlslogan für die Kommunalwahlen 2014 „erfunden“ hat. „Wir in Wertheim“ soll die Formel für den Erfolg werden.

Gar nicht so dumm! Aber im Zeitalter der Plagiatsjäger und reihenweise kassierter Doktortitel auch nicht wirklich schlau. Schließlich ist die Wertheimer CDU in ihrem sehr erfolgreichen Wahlkampf bei den Kommunalwahlen 1999 mit genau diesem Slogan angetreten: „Wir in Wertheim“. Die damalige Ära des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Rolf Sommer und des CDU-Fraktionsvorsitzenden Heiko Albrecht gilt immer noch als ein Höhepunkt des Erfolgs beim Werben um Zustimmung der Bürger zur ausgewogenen und deshalb erfolgreichen Wertheimer CDU-Politik seit fast 70 Jahren.

Was der Mitbewerber nicht auf dem Schirm zu haben scheint: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Spätestens seit Gorbatschow wissen wir doch alle, dass man die Uhr nicht zurückdrehen kann. Und 15 Jahre hinter der CDU herzuhinken, ist wirklich kein sehr innovatives Konzept. Vor allem aber ist es mit einem Slogan allein nicht getan.

Wer wirklich eine Garantie für gute und zukunftsträchtige Kommunalpolitik in Wertheim haben möchte, dem ist am besten geholfen, wenn er gleich das Original wählt. Die CDU von 2014 steht für ein Politikkonzept für die kommenden Jahre – nicht für eines für 1999! Deshalb: Alle Stimmen für die CDU-Ideen und für die Kandidaten der Bürgerliste für Wertheim!
Friedrich Lehmkühler